Heyho. Gestern habe ich ein dickes, fettes Amazon-Paket bekommen mit vier Büchern drinne. Eins davon war halt obiges. Hab ich gestern Abend eineinhalb Stunden dran gelesen, dann heute Mittag nochmal drei Stunden. Also viereinhalb Stunden. Bei einer Seitenzahl von 278 Seiten. Ich bin ehrlich schlecht. Ansonsten schaff ich eine Seite (in einem DIN A5 Buch) in 49 Sekunden; für 100 Seiten habe ich durchschnittlich eine Stunde gebraucht. Wie dem auch sei, das Buch konnte ich einfach nicht mehr aus der Hand legen. Fakten:

Titel: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone
Autor: Mark Haddon
Verlag: cbt
Seitenzahl: 278 (mit Anhang 282)
Preis (bei Amazon und als Taschenbuch): 7,95€

Klappentext: „Christopher Boone ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt, kennt alle Primzahlen bis 7507 und verabscheut Unordnung und Überraschungen. Als eines Tages Wellington, der Pudel, in Nachbars Garten einem Attentat zum Opfer fällt, weiß er: Er muss den Täter aufspüren…“

Naja, das hört sich erstmal nach einem Baby-Krimi an. Jemand hat nen Hund ermordet und ein Genie will den Täter finden. Aber ich finde, das ist gar nicht die Hauptsache in dem Buch; jedenfalls nicht für mich. Im Mittelpunkt steht Christopher Boones Leben. Das Leben eines Autisten, das auf einmal ziemlich durcheinander kommt. Nicht nur, weil er Ermittlungen anstellt, sondern er dabei auch eine Art Familienkatastrophe entdeckt.

Das Buch habe ich auf Empfehlung gelesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, in das man sich zwar erstmal reinlesen muss (da Christophers Gedankengänge und Ansichten am Anfang von denen der normalen ziemlich abweichen), aber man gewöhnt sich dran und ich finde, dass man sehr viel über autistisches Verhalten lernt und dazu bekommt man noch die Hintergründe geliefert, um es nachzuvollziehen. Jedenfalls meistens. Ich finde das hochinteressant, denn in meinem Umfeld gibt es ebenfalls Leute mit autistischen Veranlagungen. Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen, es ist einfach schön und einfach zu verstehen (bis auf den Anhang, höhere Mathematik ist nicht jedermanns Stärke). Zusätzlich gibt es noch Stoff zum Nachdenken.

Lesen!

Freak.

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