Gute & Schlechte Tage

April 9, 2008

Ich habe gute und schlechte Tage – wie jeder andere Mensch auch. Ich merke mal am Tag davor (so wars vorgestern), am Morgen des Tages oder erst im Laufe des Tages, wie der Tag wird.

Ich wusste heute schon um 5:39, dass es ein schlechte Tag werden würde. Gründe: 1) Ich habe heute Nacht zweimal von ihm geträumt. Wundervolle Träume, in denen er alles wieder gut machen würde. Schade nur, dass es in der Realität anders ist. 2) Es ist grundsätzlich schlecht, wenn ich so früh aufstehe. Aus 1) folgt dann, dass ich zu sehr an ihn denke und dann unweigerlich auch daran denke, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben will – und das macht mich fertig. Im Bus war ich froh, allein sitzen zu können und durch die beschlagene Scheibe nach draußen zu sehen. Ich hätte dort den ganzen Tag sitzen können, so eine Freude am Leben hatte ich – gar keine. Also war es ein schlechter Tag.

Dachte ich.

Bis etwa 8:21. Da sah er mich an. Und er guckte mich anders an als sonst – wie nur sehr selten (vielleicht hab ich mir auch nur eingebildet, dass er mich ansah, aber egal.). Von da an wurde es irgendwie immer besser… Eben, als die Schule aus war, schien die Sonne und ich ging ganz gut gelaunt mit ein paar Leuten zum Bus – es war ganz lustig. Im Bus war ich richtig gut drauf.

Das ist sehr seltsam. So was ist mir noch nie passiert. Dass ein guter zu einem schlechten Tag wird, schon, aber nicht, dass ein schlechter Tag ohne Aussicht auf Besserung auf einmal ganz annehmbar wird, ist sehr suspekt. Ich wundere mich über mich selbst. Wie dem auch sei.

Trotzdem vermisse ich ihn sehr.

Freak.

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