Fractions.
Das ist ein guter Anglizismus. Hört sich irgendwie besser an als Fraktionen (zu politisch) und Bruchteile (zu mathematisch). Das ist meine favorisierte Lebensphilosophie. Von mir selbst…hm… ja… angepasst? Auf jeden Fall gibt es das schon. Ich schaffe es übrigens nicht, sie einzuhalten… viele Menschen sagen mir, dass ich mich zu sehr in alles reinsteigere. Es geht im Grunde nur um eines: Die Balance zu halten.
Deshalb - jetzt mal zur Verdeutlichung - auch Bruchteile. Denn wenn man die addiert, bekommt man ein ganzes, vollkommenes. Im Idealfall, versteht sich. Man sollte sich nicht immer nur auf eine Sache konzentrieren, sondern immer auch auf andere. Auf alles, was einem wichtig ist. Wenn man sich zur Hälfte nur auf eine Sache konzentriert und zur Hälfte auf den Rest des Lebens - das kann und ist nicht gut. Denn wenn diese Hälfte weg ist, ist eine Hälfte vollkommen durcheinander. Das ist furchtbar, wirklich.
Natürlich kann man auch mit den Differenzen der Konzentration variieren - je nach dem, wie wichtig einem verschiedene Sachen sind. Doch es sollte immer ausgeglichen bleiben.
Ich wollte an dieser Stelle mein Lieblingsbuch zitieren (bessergesagt: Meine Lieblingsbücher; die Bis(s)-Reihe), aber ich glaube, das lasse ich besser. Das ist nicht ganz so aussagekräftig wie ich es in Erinnerung hatte.
Es passiert mir öfter, dass ich denke, dass diese Philosophie ziemlich richtig ist. Ich sehe, höre, oder denke etwas und daraufhin denke ich dann ein einziges Wort - Fractions.
Eine witzige Geschichte ist übrigens, dass ich durch das Wort Fractions vor gar nicht mal so langer Zeit herausgefunden habe, warum die Fraktionen im Budestag (oder so) Fraktionen heißen. Peinlich.
Punkt ist: Die Balance halten. Oder, wie ich es formulieren würde: Fractions definieren.
Ich glaube, das hätte ich vor einen halben Jahr machen müssen. Dann wäre ich jetzt nicht so am Ende, weil etwas aus meinem Leben verschwunden ist…
Freak.