Mai 31, 2008
Wie soll man sich nicht schlecht fühlen und sich den Tod wünschen, wenn man mit 13 schon weiß, dass das einzige, was man je wollte, das wahre Glück, sich von einem abgewendet hat?
Wie soll man jemanden vergessen, den man jeden Tag sieht?
Wie kann ich jemanden hassen, weil ich sollte, obwohl ich ihn liebe?
Wie soll das alles nur weitergehen… Es ist so hart. Es ist so deprimierend, wenn man denkt, man sei darüber hinweg, aber zwei Tage später bricht alles wieder auf. Es ist Folter.
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Verfasst von Freak
Mai 15, 2008
Als Le(c)ktüre lesen wir im Moment “Die Welle”. Ich hab es natürlich an den ersten paar Tagen direkt ausgehabt, weil ich ja bibliophil bin. Jedenfalls nenne ich mich selbt so. Fakten:
Titel: Die Welle
Autor: Morton Rhue
Verlag: Ravensburger
Seitenzahl: 185
Preis: 5,95 €
Klappentext: ‘Wie entsteht Faschismus? Ein junger Lehrer entschließt sich zu einem ungewöhnlichen Experiment. Er möchte seinen Schülern beweisen, dass Anfälligkeit für faschistoides Handeln und Denken immer und überall vorhanden ist. Doch die “Bewegung”, die er auslöst. droht ihn und sein Vorhaben zu überrollen: Das Experiment gerät außer Kontrolle.’
Das gute an diesem Roman ist: Es basiert auf einer wahren Begebenheit. Aber leider habe ich nicht viel mehr gutes daran gefunden. Den spannenden Roman, den mir der Text versprach, habe ich sehr vermisst. Die Schreibweise gefällt mir ganz und gar nicht. Um weit auszuholen: Die Worten wurden grau und lieblos gemacht, kantig in die Seiten geschmissen und kühl geliefert. Ich musste mich geradezu durch die Kapitel quälen. So kam es mir tatsächlich vor. Ich entdecke nicht ein bisschen von dem tollen Roman, den mir die ganzen Kritiker versprachen. Und viel mehr will ich auch gar nicht über das Buch schreiben. Jetzt zum guten Teil der Sache: Es gibt eine Neuverfilmung. Den Film hab ich gesehen. Bevor ich das Buch gelesen habe. Der Film ist ungefähr 1000 mal besser und spannender gestaltet, vor allen Dingen durch die kleinen Sachen wie zB. Uniformen. Das beste an dem Film ist, so meine ich, das “abrupte” Ende. Wunderbar. Wirklich zu empfehlen, ganz im Gegensatz zum Buch.
Man sollte bestimmt nicht zwingend auf mich hören, aber dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht das, was man sich davon verspricht.
Freak.
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Verfasst von Freak