Stolz und Vorurteil – Bericht
Juni 11, 2008
Das Buch hab ich am Sonntag ausgelesen. Heute kommt der Bericht. Ich wollte es eigentlich auf Englisch lesen, aber ich hatte zuviel Angst, dass ichs nicht verstehe. Also hab ichs auf Deutsch gelesen und ich glaube das war die richtige Entscheidung.
Fakten:
Titel: Stolz und Vorurteil (Originaltitel: Pride and Prejudice)
Autorin: Jane Austen
Verlag: Fischer (Ist allerdings mehrmals in verschiedensten Verlägen erschienen)
Seitenzahl: 352
Preis: 8,95 €
Klappentext: ‘ „Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht, als eine Frau!“ Für Mrs. Bennet, die ihre fünf unverheirateten Töchter unter die Haube bringen will, ist die Heiratsvermittlung ein Kampf auf Leben und Tod. Leider lehnte ihre ebenso stolze wie kluge Tochter Elizabeth nicht nur den Heiratsantrag des vermögenden Mr. Collin ab, auch Mr. Darcy, ein reicher und anscheinend bornierter Gutsherr, findet wenig Gnade vor ihren Augen. Darcy wiederum, dem die Bennets ein wenig vulgär erscheinen, kann im Grunde seines Herzens nicht verleugnen, wie sehr ihn die junge Frau mit ihrer Intelligenz und ihrem Witz fasziniert. Auch Elizabeth spürt, wie voreilig ihre Ablehnung war. Stolz und Vorurteil schaffen eine Gefühlsverwirrung, die Jane Austen mit Ironie und Humor in einem ihrer schönsten Romane aufs amüsanteste zu entwirren weiß.’
Gefühlsverwirrung: Ja. Ironie und Humor: Weniger. Dennoch ist es eine wundervolle Geschichte, die Geschichte von Elizabeth, oder Lissy, und die von Herrn Darcy, der während des Romans versucht, seine schlechten Charaktereigenschaften zu bessern. Am Ende wirkt dies übrigens auch.
Ein Klassiker also. 1797 verfasst. Allerdings nicht annähernd so schwer zu lesen, wie einige andere Bücher aus dieser bzw. späterer Zeit. Im Gegenteil: Der Ausdruck von Jane Austen eröffnet einem neue Möglichkeiten, sich selbst auszudrücken (so geht es zumindest mir; meine Freunde haben angemerkt, wie altertümlich ich doch seit neuestem rede…). Was mich überraschte, war die Spannung, die sich bildet, während man sich dem Ende nähert. Denn Austen kreirt mehrere Nebengeschichten und springt immer hin und her. Am Ende konnte ich es gar nicht erwarten, wie das mit Elizabeth und (Fitzwilliam) Darcy ausgeht. Am Anfang hat mich die große Personenanzahl verwirrt, etwa 25 tauchen auf den ersten 70 Seiten auf.
Alles in Allem aber auf jeden Fall eine schöne Geschichte mit wunderbaren Charakteren. Gehört auf jeden Fall zur Allgemeinbildung, dieser Roman. Lesen!
Grüße,
Freak.